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Hortensienhecke – Blühpflanzenhecke in voller Pracht

Hortensien, lat. Hydrangea, sind beliebte Pflanzen für Garten und Balkon, Hortensienhecken dagegen sind etwas seltener zu sehen. Dabei bieten sie nicht nur einen perfekten Sichtschutz, sondern erfreuen das Auge auch mit ihren Blüten.

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Gestalten lässt sich die Hortensienhecke relativ leicht, denn dafür sind die einzelnen Pflanzen nur in einer Reihe in die Erde einzusetzen. Nicht nur währende ihrer Blütezeit bildet sie einen guten Sichtschutz, sondern während des ganzen Sommers bis in den Herbst hinein. Einen echten Blickfang bietet die Hortensienhecke natürlich, wenn sich ihre Blüten ausbilden. Sie besitzen eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Ball, denn sie sind rund und wirken schwer. Ihre Blüten leuchten in den unterschiedlichsten Farben, weshalb sich eine Hortensienhecke verschiedenst gestalten lässt.
 
Ihr Aussehen begeistert viele, weshalb die Hortensie nicht nur als Hecke, sondern auch einzeln oder in Gruppen als Zierpflanze im Garten gepflanzt wird. Ursprünglich stammt die Hydrangea aus den warmen Gebieten in Ostasien. Lediglich ein paar Arten sind in anderen Teilen der Welt zuhause.

Hortensienhecke – pflanzen & pflegen

In der Natur kommt die Hortensie als Hecke oder Strauch vor und gehört zur Gattung der verholzenden Pflanzen. Die einzelnen Hortensienarten sind sehr unterschiedlich, denn es gibt einige die ihr Laub im Herbst abwerfen und andere hingegen sind immergrün. Einzigartig an dieser Pflanzengattung sind auch ihre Blüten und Blätter. Die endständigen thyrsenförmigen Blütenstände sind genauso einmalig wie die kurzstieligen Blüten, die an sich klein sind, aber zusammen ein ballähnliches Bild bieten. Unterarten gibt es von der Hydrangea viele, aber für eine Hecke empfiehlt sich die klassische Gartenhortensie.

Standort –halbschattig bis schattig

standort Obwohl die Hortensie aus einem warmen Ursprungsland stammt, mag sie es nicht sonnig. Ein halbschattiger oder schattiger Standort mit genügend Platz ist für ein gutes Gedeihen der Pflanze von Nöten. Für ein gutes Wachstum benötigt die Hortensienhecke nicht nur keine direkte Sonneneinstrahlung, sondern auch einen humusreichen Boden. Ist dieser am gewünschten Standort nicht vorhanden, sollte der Gärtner die Erde vorher unbedingt auffüllen. Die Hortensienhecke dankt es ihm mit einer kräftigen Farbe und wunderschönen Blüten.

Pflanzenabstand – 60 bis 80 cm

pflanzabstand Hortensien bilden große Blütenköpfe aus, die immer etwas Platz brauchen. Zudem haben sie ein reichhaltiges Wurzelgeflecht, dass genügend Freiraum benötigt. Aus diesem Grund ist für die einzelnen Pflanzen der Hortensienhecke ein Abstand von 60 bis 80 Zentimetern ideal. Nur so kann die Blühpflanze sich richtig ausbreiten und gut gedeihen.

Wuchshöhe – etwa 120 – 150 cm

wuchshoehe Wie hoch die Hortensienhecke schlussendlich wächst, lässt sich im vornherein schlecht sagen. Es kommt immer auf den Standort und das Dünge- und Gießverhalten des Gärtners an. Ist alles optimal und die Pflanzen fühlen sich wohl, so kann die Hecke aus Hortensien schon eine Höhe von 120 bis 150 Zentimetern erreichen. Pro Jahr wächst die Blühpflanzenhecke ungefähr 40 bis 50 Zentimeter, weshalb sie nach einem Sommer noch nicht ausgewachsen ist.

Blütezeit – Juni bis September

bluetezeit Hochsaison hat die Blütenpracht der Hortensienhecke zwischen Juni un September. Ihre außergewöhnlichen Blütenköpfe scheinen wie kleine Bälle in der Lust zu schweben. Sie leuchten in unterschiedlichen Farben und verbreiten einen angenehmen Duft. Dieser begeistert nicht nur Menschen, sondern auch Tiere. Nach dem Verblühen sind die Blüten abzuschneiden, wenn sie nicht von selbst abfallen.

Pflegeaufwand – gering bis mittel

pflegeaufwand Grundsätzlich sind Hortensien eigentlich pflegeleicht, sofern sie am richtigen Standort stehen. Ist der Boden eher nährstoffarm benötigt die Hortensienhecke doch eine regelmäßige Pflege in Form von Düngemitteln. Zudem sollte der Boden in dem die Wurzeln der Blühpflanze gedeihen niemals ganz trocken sein, weshalb sich der Gärtner auf ein tägliches Gießen seiner Hecke einstellen sollte.

Wasserbedarf – mittel bis hoch

waesserung Grundsätzlich benötigt eine Hortensienhecke viel Wasser, weshalb ihr Wasserbedarf als mittel bis hoch anzusehen ist. Staunässe verträgt die Blühpflanze übrigens nicht, weshalb ein lockerer Boden für die Pflanze optimal ist.

Lebensdauer der Hecke – mehrjährig

lebensdauer Solange die Hortensienhecke genügend Wasser bekommt und ausreichend Platz hat, um sich auszubreiten, steht einer Mehrjährigkeit nichts im Wege. Sie blüht alle Jahre wieder, so dass sich der Gärtner und die Besucher des Gartens immer wieder an ihrer Pracht begeistern können.

Hortensienhecken überwintern

winterhart Der Aufwand, um eine Hortensienhecke gut zu überwintern ist wirklich gering. Die Pflanzen sind winterhart, aber ein kleiner Schutz ist nötig, um die Triebe vor den kalten Temperaturen zu schützen. Optimal ist eine Abdeckung mit einem Vlies, was im Fachhandel oder Online erhältlich ist. So bekommt die Hortensie keinen Frost ab und nimmt über den Winter keinen Schaden.

Vermehren vom Hortensien

Im Sommer gelingt die Vermehrung von Hortensien am Besten. Idealerweise erfolgt sie mit Stecklingen. Dafür einfach junge Triebe, die noch ohne Blütenknospen sind suchen. Diese dann mit einem sauberen Schnitt von der Pflanze trennen, ihre Spitze entfernen und die Blätter auf die Häfte einschneiden. Ideal für Stecklinge ist eine Länge von 15 Zentimetern, weshalb es ratsam ist die Treibe auf diese Länge zu kürzen. Durch die eingeschnittenen Blätter geben sie weniger Feuchtigkeit ab, was für das Gelingen der Vermehrung eindeutig von Vorteil ist. Die fertigen Stecklinge dann in feuchtes Substrat stecken. Nach etwa zwei bis drei Wochen haben sich die ersten Wurzeln gebildet. Die jungen Pflanzen verbleiben dann bis zum nächsten Frühjahr im Topf, der im Winter unbedingt frostfrei zu halten ist. Erst dann ist es empfehlenswert sie an den gewünschten Ort auszusetzen, beispielsweise als neue Hortensienhecke.

Düngen und Pflanzsubstrat

Ausreichend Wasser und ein perfekter Standort sind für das Wachstum der Hortensienhecke wirklich wichtig. Zusätzlich benötigt sie regelmäßig Dünger, damit sie in ihrer vollen Pracht erblühen kann. Zusätzlich ist ein nährstoffreicher leicht kalkhaltiger Boden von Vorteil. Phosphor und Stickstoff verträgt die Hortensie nicht, darauf ist auch beim Kauf vom Düngemittel zu achten. Ideal ist ein Flüssigdünger, der mit dem Gießwasser in die Erde einsickern kann.

Krankheiten und Schädlinge der Hecke

Wer sich für eine Hortensienhecke interessiert, sollte unbedingt wissen, dass diese nicht wirklich anfällig für Krankheiten oder Schädlinge sind. Selbst junge Pflanzen sind schon robust und widerstandsfähig, es sind eher die älteren Hecken, wo die Hortensien etwas anfällig sind.
 
Hauptsächlich stellen Schildläuse, Blattläuse und Spinnenmilben eine Gefahr für die Hortensienhecke dar. Ist sie einmal befallen, kann eventuell noch eine Wasserdusche helfen. Nützt diese nichts, so hilft nur ein chemisches Pflanzenschutzmittel gegen die Schädlinge, wenn die Hortensien noch weiter den Garten verschönern sollen.
 
Chlorose, die sich durch gelbe Blätter auszeichnet, die noch grüne Adern haben, ist die häufigste Erkrankung der Hortensienhecke. Sie ist ein Hinweis, dass der Erdboden in dem die Wurzeln sind, zu basisch ist. Mit dem richtigen Dünger in der passenden Menge ist das Gleichgewicht schnell wieder hergestellt und die Hortensien erstrahlen in altem Glanz. Ansonsten sind die Blühpflanzen nicht sehr anfällig für Krankheiten.